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Ehrlich und emotional: So spricht Saskia Jungnikl über den Freitod ihres Vaters

Mit einer verblüffenden Offenheit erzählt Saskia Jungnikl am 10. Oktober in der Heilig-Kreuz-Kirche in Hildesheim über den Freitod ihres Vaters, über die Leere und Ohnmacht, die ein solch gewaltvoller Tod in ihr auslöste und wie sie und ihre Familie es schaffen, damit umzugehen und weiterzuleben.

Es war ihre Lebensgeschichte, die sie vor rund 170 Besucherinnen und Besuchern in der Heilig-Kreuz-Kirche in Hildesheim präsentierte. Um mit sich selbst und ihrem Vater Frieden schließen zu können, geht Saskia Jungnikl einen langen und schweren Weg, der in ihrer Lesung des Buches „Papa hat sich erschossen“ in jedem einzelnen Besucher Betroffenheit, Faszination und Bewunderung auslöste.

Das Thema Suizid ist weit verbreitet, wird in der Gesellschaft aber weiterhin als Tabuthema betrachtet. Dass der Bedarf darüber zu sprechen und der Wunsch nach Aufklärung vorhanden ist, zeigte das zahlreich erschienene Publikum allein mit seiner Anwesenheit. „Es ist mir lieber, wenn ich sagen muss: Heute möchte ich lieber nicht über den Tod meines Vaters sprechen, anstatt dass ich die Menschen bitten muss, dass sie mit mir darüber sprechen“, erläuterte Saskia Jungnikl in der Lesung.

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